EMS2017 Kopenhagen – Kongressrückblick

EMS2017 Kopenhagen – Kongressrückblick

Vom 22. – 24. Mai fand in diesem Jahr der Kongress EMS2017 in Kopenhagen statt. Diese sehr gut organisierte Konferenz wurde nach ihrer Inauguration im letzten Jahr nun zum zweiten Mal in der dänischen Hauptstadt ausgetragen. Rund 1300 Besucher (Medics, Pflegepersonal sowie Ärzte) aus vielen Ländern und Kontinenten nahmen an dieser Veranstaltung teil. Auch die Herkunft der Referenten der vielzähligen Fachvorträge und Workshops gestaltete sich international so dass in den verschiedensten Themenbereichen auch ein Blick über den Tellerrand möglich war.  Schade dass von all den Referenten nur zwei aus Deutschland kamen.

Neben hochaktuellen Themen wie TECC, Aktuelles der Traumaversorgung oder pädiatrischen Notfällen waren auch sehr interessante Vorträge zu QM/QI in der Traumawelt, Technik & Gadgets oder Patientensicherheit geboten. Workshops zu den Themen Simulation, QM/QI, Optimierung OHCA Treatment u. a. konnten ebenfalls besucht werden.

Am Tag vor dem offiziellen Kongressbeginn konnte ein Cadaver Lab zum Erlernen und Üben invasiver Maßnahmen an der Uni Klinik Kopenhagen gebucht werden.

Ein Wettbewerb der rettungsdienstlichen Versorgung fand im Rahmen des EMS Championship ebenfalls zum zweiten Mal statt. Der diesjährige Sieger hatte gewissermaßen einen „Homerun“ – es gewann das Team von Falck welches somit den Vorjahressieger aus London vom Thron stieß.

Neben all den fortbildenden Möglichkeiten kam aber auch die Möglichkeit der sozialen Kontaktaufnahme und des Erfahrungsaustausches nicht zu kurz. So wurde eine Schauübung der Kollegen aus Dänemark geboten. In den Vortragspausen gab es genügend Zeit sich mit Kollegen aus aller Herren Länder sowie den Vertretern der Industrieausstellung auszutauschen. Am zweiten Kongresstag fand am Abend ein „get together“ in Form eines Gala-Dinners statt.

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Der Kongress stand unter dem Motto „It takes a system to save a life“. Wichtig zu erwähnen und vor allem auch daran zu arbeiten ist, dass eben gerade auch die Bevölkerung Bestandteil eben dieses notwendigen Systems sein muss!

Aber auch die Freizeitgestaltung neben dem Kongress kommt in Kopenhagen sicher nicht zu kurz. Neben dem Freizeitpark Tivoli mitten im Zentrum und nur 10 Gehminuten von den Kongresshotels entfernt bietet diese Stadt mit seinen Sehenswürdigkeiten, der Fußgängerzone sowie dem freundlichen Flair für jeden etwas. Mit den überall zu mietenden Fahrrädern kann man die meisten sehenswerten Orte binnen 10 bis 20 Minuten erreichen.

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Kanalpromenade vom Hafen zur Innenstadt – Restaurants und Bars ohne Ende

Wer sich rückblickend ein ausführlicheres Bild über den vergangenen Kongress machen will und evtl. auch eine Vorankündigung für den Kongress EMS2018 in Kopenhagen erwartet, kann sich auf folgender Internetseite hierzu Informationen einholen.

EMS2017 Copenhagen

Sollte ich jetzt dem ein oder anderen den Mund wässrig gemacht haben, wäre es schön im kommenden Jahr neben der Referenten- auch die Besucherzahl aus Deutschland etwas zu erhöhen.

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