Ein kleiner Trick zur Intubation II

Ein kleiner Trick zur Intubation II

Heute wieder einmal nur ein kurzer Beitrag mit einem kleinen Trick zur Intubation. Nicht von mir erfunden und auch wieder nicht ganz neu aber dennoch hilfreich. Der Nutzen von Hard Collars ist in der letzten Zeit ja ziemlich umstritten (siehe auch 1,2); zumindest für deren originären Zweck. Hilfreich können sie jedoch bei der Lagerung eines Patienten zur Intubation sein.

Um einen möglichst guten Sichtwinkel des gesamten oberen Atemweges bis zu den Stimmbändern zu erreichen sollte der Kopf so gelagert sein dass sich das Ohr auf gleicher Ebene mit dem „sternal notch“ am Manubrium des Sternums befindet. Im klinischen Bereich erreicht man dies unter Zuhilfenahme von Lagerungskeilen und evtl. Kissen. In der Präklinik stehen diese Hilfsmittel oftmals nicht zur Verfügung.

Ein geschlossener Hard Collar als Lagerungsschale für den Hinterkopf kann hier Abhilfe schaffen und den Kopf in die gewünschte Position bringen [siehe Bild]. Die Höhe kann bei größenverstellbaren Halskrausen mittels der Größenverstellung variiert werden.

HardCollar ITN_001
„ear to sternal notch“ mit Hilfe einer Hard Collar

Weitere Artikel in dieser Reihe:

Ein kleiner Trick zur Intubation I

Ein kleiner Trick zur Intubation III


(1) C-Spine – hard, soft oder alternativ?

(2) Wirbelsäule – der „South African way“

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2 Gedanken zu „Ein kleiner Trick zur Intubation II

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