Der „sexy Stoff“ in #FOAM

Der „sexy Stoff“ in #FOAM

Im Bereich FOAM (free open access meducation) gibt es fast keine medizinische Sparte bzw. kein medizinisches Thema zu welchem man nicht eine Vielzahl von Informationen, Artikeln, Blogposts und Tweets finden könnte. Manche werden häufiger und andere weniger häufig durch verschiedene Medien wiedergegeben.  Auffällig ist, dass im Bereich der präklinischen Notfallmedizin drei Themen immer wieder auftauchen obwohl sie bei Betrachten der Häufigkeit in Bezug auf deren Anwendung eher eine Seltenheit darstellen…

Alle oben aufgeführten Maßnahmen haben einige Gemeinsamkeiten. Sie stellen allesamt einen maximal invasiven Eingriff dar und werden im Zeitraum einer notfallmedizinischen Karriere seltenst bis evtl. gar nicht benötigt; gerade darum tut aber stetes Training not. Wenn doch, sind sie jedoch bei korrekter Durchführung unter Umständen absolut lebensrettend. Sie stellen auf Grund ihrer Invasivität eine fast schon heroische Tat dar; deshalb auch in FOAM schon des Öfteren als „sexy stuff“ bezeichnet.

Aus oben genannten Gründen spalten sie die Lager in einen Personenkreis welcher sich extensiv mit diesen Themen auseinandersetzt und einer Gruppe welche eher davon ausgeht dass diese sowieso nie durchgeführt werden und nahezu sinnlos sind. Die zweitgenannte Gruppe möchte ich versuchen von dem Gedanken der Sinnlosigkeit abzubringen.

Das schwierigste bei allen genannten Maßnahmen ist den kognitiven Schalter umzulegen diese anzuwenden!

Alles andere kann

  • gelernt werden
  • im Team trainiert werden

Um sich erst einmal kognitiv mit diesen Maßnahmen zu beschäftigen und mehr über deren Ablauf sowie evtl. Erfolgsaussichten zu erfahren möchte ich mich in den nächsten Blogposts explizit mit jeweils einer der aufgezählten Maßnahmen befassen.

Letztendlich kann damit Leben gerettet werden wenn diese rechtzeitig, durch den Richtigen kompetent durchgeführt werden. Die Frage für das hauptsächlich notärztliche Personal sollte also nicht sein „muss ich diese beherrschen und anwenden?“ sondern….

„Are my intentions honorable?“ (Dr. John Hinds 1980 – 2015)

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